#Weihnachten 2025
Die Schwelle
Ein Ort des Innehaltens – aus dem Kraft entsteht.
Es gibt Orte, die man nicht einfach betritt.
Man überschreitet sie.
Der Zum Hirschen ist seit Jahrhunderten ein solcher Schwellenort.
Ein Haus an Übergängen: zwischen Sprachen und Kulturen, zwischen Zeiten und Haltungen, zwischen äußerer Bewegung und innerem Innehalten.
Der sinnsuchende Pilger von gestern ist der Reisende von heute,
der nach Tiefe, Begegnung und bereichernder Erfahrung sucht.
Die Weihnachtsillustration 2025 von Giulia Neri verdichtet diese Haltung in einem stillen Bild.
Eine offene Tür markiert den Übergang zwischen zwei Welten.
Hinter ihr der Tag mit seinem vertrauten Rhythmus.
Davor die Nacht, der Sternenhimmel, das Offene.
An der Schwelle sitzt der Reisende.
Nicht unterwegs und nicht angekommen.
Ein Moment des Innehaltens, des Sammelns, des Stillwerdens, aus dem Neues entstehen kann.
Der Blick richtet sich nach innen.
Nicht das Ziel steht im Mittelpunkt,
sondern der Übergang selbst – als Teil eines Weges, der weiterführt.
Weihnachten ist genau dieser Moment.
Eine Pause zwischen dem, was war, und dem, was kommt.
Zwischen Bewegung und Ruhe.
Im Zum Hirschen wird dieser Moment gehalten.
In einer Architektur, die Raum lässt.
In Ritualen, die entschleunigen.
In einer Gastlichkeit, die begleitet, ohne zu drängen.
Die offene Tür trägt das Zeichen des Zum Hirschen.
Als Einladung, kurz Platz zu nehmen.
Durchzuatmen.
Und dem Übergang Raum zu geben.
Wir wünschen euch ein Weihnachtsfest mit Zeit zum Innehalten
und mit Erfahrungen, die begleiten – weit über die Feiertage hinaus.
Frohe Weihnachten
Eure Familie Kofler Mocatti
Illustration © Giulia Neri
Wie wird Weihnachten im Zum Hirschen gefeiert?